Vom Zweckbelag zum Gestaltungselement

Das Grundmaterial von Fliesen ist Ton – und dieser ist schon mehr als eine Million Jahre alt. Und so geht die Geschichte der Fliese als Wand- und Bodenkleidung bereits auf abertausende Jahre zurück bis zu den Ägyptern, die über 2000 Jahre vor Christi Geburt bereits keramische Platten als Wandschmuck benutzten. Aber erst vor rund 1000 Jahren kamen Fliesen über Handelswege nach Europa, wo sie sich bis heute als beliebtester Belag für Innen- wie Außenbereiche etablierten. Was aus praktischen Gründen begann, ist heutzutage längst zum Wohntrend geworden und schon lange kein reiner „Zweckbelag“ für Küche und Bad mehr. Mit Fliesen richtet man sich so persönlich wie wohnlich ein und schafft die Basis für ganz individuelle Raumlandschaften.

Fliesen punkten durch äußere Schönheit und innere Werte


Durch unzählige Variationen gibt die Fliese jedem Raum eine ganz persönliche Note und läßt Spielraum für ganz eigene Ideen. So sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob mit den XXL-Fliesen oder schmückenden Mosaikfliesen ob in Marmor- oder Betonoptik, ob spiegelnd glasiert oder mit rauer Steinoberfläche – Fliesen machen Räume. Und das wissen Architekten stets von Beginn an mit in ihre Bauplanungen einzubeziehen. Denn: Fliesen sind nicht nur für die Innenbereiche gern gesehene Wandgestaltungselemente, sondern auch für die Außenbereiche prädestiniert – wie für Terrassen und Balkone. Durch verschiedene, spezielle Verarbeitungen überleben Keramikfliesen jahrelang bei Wind und Wetter. Und sie sind optimaler Wärmeleiter und Speicher, was man bei Sonnenschein oder dem Besitz einer Bodenheizung mit nackten Füßen drinnen wie draußen persönlich spüren und genießen.

 

Ob Innen oder Außen: Fliesen überzeugen so seit vielen Jahrhunderten nicht nur durch ihre wandelfähiges Aussehen, die inzwischen beeindruckende Größen- und Formenvielfalt, sondern auch durch ihre „inneren Werte“. Wer sich für Fliesenbeläge entschieden hat, genießt tagtäglich die Vorzüge der leichten Pflege und Reinigung. Bakterien und Keime haben dabei keine Möglichkeit sich zu bilden, was speziell für Haustierhaltung optimal ist und auch jeden Allergiker aufatmen lässt.